Trotz der schwierigen Umstände konnte ein digitales Treffen stattfinden. Dabei schilderte die Partnerin von israelische Seite eindrücklich ihre aktuellen Herausforderungen, insbesondere die belastende Situation der Kinder und Jugendlichen, mit denen sie arbeiten: „Die Schüler:innen befinden sich seit 6 Jahren im Ausnahmezustand. Erst gab es eine globale Pandemie, dann die furchtbaren Ereignisse vom 7. Oktober 2023 und den darauffolgenden Ausnahmezustand, und jetzt der aktuelle Krieg. Ihnen fehlen Sicherheit und Routinen. Das merken wir an zunehmenden psychischen Auffälligkeiten und Erkrankungen, sowie zunehmender Gewalt und Teilnahmslosigkeit“. Auch die Lage in Arabisch geprägten Regionen und insbesondere in der Westbank – wo es an Schutzräumen und Bunkern mangelt – wurde thematisiert. Trotz aller Herausforderungen bleiben wir im Austausch und hoffen auf friedlichere Zeiten, die persönliche Begegnungen wieder möglich machen.