Handlungsorientiertes Lernen / Erlebnispädagogik

Handlungsorientiertes Lernen – was ist das?

Handlungsorientiertes Lernen definiert sich als ...

aktives Wahrnehmen, Denken und Tun mit einem Maximum an Selbststeuerung und eigenständiger Lernerfolgskontrolle.

Sie ist gekennzeichnet durch das sichtbare Handeln und damit verbundene Lernen der Teilnehmer.

Im Handlungsorientierten Lernen ...
ist ein Höchstmaß an Freiheit gewollt und produktiv und die Möglichkeit der persönlichen Einflussnahme auf den Lern- bzw. Entwicklungsprozess gilt als  starker Lernmotivator. Der Erwerb von personaler und sozialer Kompetenz ist von zentraler Bedeutung. Lernende mit heterogenem Vorwissen interagieren und profitieren mit- und voneinander. Kooperatives und kommunikatives Lernen, sowie Schlüsselqualifikationen und -kompetenzen werden gefördert. 

Beim Handlungsorientierten Lernen werden ...
PädagogInnen / TrainerInnen zu BeraterInnen und LernmoderatorInnen, die Lernprozesse in Gruppenarbeiten begleiten. Fehler sind hier nicht als Misserfolg zu verstehen, sondern als produktives Lernmoment. Lernen wird als ständige und stetige Prozessoptimierung verstanden, es gibt im weitesten Sinne kein „fertig“. Die stetige Erweiterung von Handlungsmöglichkeiten ist das Ziel.

Erlebnispädagogik als Form handlungsorientierten Lernens
Heckmair & Michl definieren Erlebnispädagogik als eine „(...) handlungsorientierte Methode, in der die Elemente Natur, Erlebnis und Gemeinschaft pädagogisch zielgerichtet miteinander verbunden werden."
Sie trägt zur zwischenmenschlichen Begegnung und Beziehung bei, weil sie durch oft notwendige persönliche Nähe neue Sichtweisen der Fremd- und Selbstwahrnehmung eröffnet und weil bisher feste Einstellungen und Urteile ins Wanken kommen können.
Die breite Definition von Erlebnispädagogik als „Methode“ umfasst alle Aktivitäten, welche die Natur und / oder Abenteuer, Initiativaufgaben, Spiele als Medium benutzen, um ein weiterbildendes, verhaltensänderndes, erzieherisches, persönlichkeitsentwickelndes oder therapeutisches Ziel zu erreichen.

Die erlebnispädagogische Haltung der JuBi Babenhausen findet sich auch im erlebnispädagogischen Grundverständnis (PDF) der
Zusatzqualifikation Erlebnispädagogik wieder.


Unsere Zielgruppen für Handlungsorientiertes Lernen / Erlebnispädagogik in der Jugendbildungsstätte

  • Schulklassen, Jugendgruppen, Projektgruppen, Arbeitsteams aus den Verbänden und Jugendringen, Leiterinnen / Leiter der Jugendverbände / Jugendringe
  • Auszubildendengruppen
  • Abteilungen Fach- und Führungskräfte aus Profit und Non-Profit - Organisationen

Unsere Erlebnispädagogischen Angebote in der Jugendbildungsstätte

  • Multiplikatorenschulungen
  • Zusatzqualifikation Erlebnispädagogik (ZQ Mountainbike)
  • Handlungsorientierte / Erlebnispädagogische  Teamtrainings  (ein- und mehrtägig) mit oder ohne den methodischen Einsatz unseres Hochseilgartens
  • „Kooperation in Aktion (KIA)“ Schulklassenprogramm zur Stärkung der Klassengemeinschaft
  • „Streiten mit Klasse“ Schulklassenprogramm zum Konflikttraining
  • Fach- und themenspezifische Seminare („Erste-Hilfe extrem“, Seilaufbauten“, ...)

Ansprechpartner für den Bereich Handlungsorientiertes Lernen / Erlebnispädagogik: Jochen Simek